Standby- und Leerlaufstrom

Standby

Viele Elektrogeräte im Haushalt können in den Standby-Modus geschaltet werden, d.h. sie sind im sogenannten Bereitschaftsmodus und können jederzeit ohne Probleme aktiviert und in den Betrieb genommen werden. Dieser Modus, der häufig im Alltag angewandt wird, um das Gerät vermeintlich auszuschalten, ist jedoch stark umstritten, da der Stromverbrauch im Standby Modus bei einigen Geräten fast genauso viel Strom verbraucht wie im eingeschalteten Zustand.

Leerlaufstrom

Eine andere Variante, die ebenfalls Strom zieht, nennt sich Leerlaufstrom. Dieser beschreibt den Zustand, wenn ein Gerät zwar vollständig ausgeschaltet ist, aber dennoch an der Steckdose angeschlossen ist und folglich elektrischen Strom verbraucht. Diese Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand verursacht häufig versteckte Kosten im Haushalt, sodass bspw. ein Handyladekabel bereits eine geringe Menge an Strom verbraucht, obwohl kein Handy an dieses angeschlossen ist oder eine Kaffeemaschine, die keinen Kaffee brüht, trotzdem Strom verbraucht. Der Leerlaufstrom und die damit verbundenen Kosten sind heutzutage noch relativ unbekannt und ihnen wird somit kaum Beachtung geschenkt.

Spartipps

Die Leerlaufkosten können mit einfachen Tipps reduziert werden und den Stromverbrauch, wenn auch nicht allzu stark, minimieren. Sobald der Stecker eines Gerätes aus der Steckdose herausgezogen wird, kommt es zu keinem weiteren Stromverbrauch. Mit Hilfe von Mehrfachsteckdosen mit Schaltern lässt sich der Stromfluss ganz einfach unterbrechen und der Stromverbrauch im Standby wird ebenalls ausgeschaltet. Wenn der Verbaucher darauf achtet, dass seine Geräte weder im Standby-Modus noch am Leerlaufstrom angeschlossen sind, lässt sich der jährliche Stromverbrauch deutlich verringern.